Putgarten ist mein Zuhause – das Kap mein Arbeitsplatz
Manche Menschen reden über einen Ort. Iris Möbius lebt ihn – jeden Tag, auf zwei Ebenen gleichzeitig.
Wenn morgens die ersten Besucher den Weg zu den Türmen hochlaufen, ist Iris Möbius längst da. Nicht als Amtsträgerin hinter einem Schreibtisch, sondern mit dem Blick über den Tresen ihres Imbisses, mit dem Ostseewind im Gesicht, dem Leuchtturm zu Füßen.
Ihr Laden, Arkona Imbiss & Souvenirs, liegt direkt am Kap Arkona, unmittelbar bei den Türmen – an dem Ort, den jedes Jahr Hunderttausende Menschen aus ganz Europa besuchen. Für viele ist es ein einmaliges Erlebnis. Für Iris Möbius ist es der Alltag. Und genau das macht sie besonders.
Denn Iris Möbius ist nicht nur Unternehmerin. Sie ist auch Bürgermeisterin der Gemeinde Putgarten – der nördlichsten Gemeinde Mecklenburg-Vorpommerns, dort, wo Deutschland buchstäblich aufhört. Mit einer kleinen Gemeinschaft von weniger als 200 Menschen, die wissen, wen sie da vor sich haben: jemanden, der diesen Ort nicht von außen betrachtet, sondern von innen heraus versteht. Diese Doppelrolle ist kein Widerspruch. Sie ist das Wesen von Putgarten.
Als Bürgermeisterin denkt Iris Möbius in Strukturen: Was braucht die Gemeinde? Wie hält man einen Ort lebendig, der gerade einmal 188 Einwohner hat, aber in der Hochsaison täglich von Tausenden besucht wird?
Es sind Fragen, die keine einfachen Antworten haben.
Aber Iris Möbius stellt sie – und beantwortet sie. Pragmatisch, nüchtern, immer mit dem Blick auf das, was wirklich trägt. Dabei hat sie für jeden Bürger der Gemeinde ein offenes Ohr – ist ansprechbar, nahbar und immer für die Menschen da, die diesen Ort ihr Zuhause nennen. Als Unternehmerin denkt sie in Begegnungen: der Gast, der zum ersten Mal hier steht und nicht weiß, wo er hinschauen soll. Das Kind, das am Tresen steht und ein Leuchtturm-Souvenir für Oma sucht. Das Paar, das nach einer langen Wanderung hungrig und glücklich zurückkommt. Diese Momente passieren täglich, direkt vor ihrer Tür – und sie ist dabei. Beide Rollen verlangen dasselbe: Präsenz. Verlässlichkeit. Liebe zu diesem Ort. Das Kap Arkona ist kein anonymes Touristenziel. Es ist eine lebende Gemeinschaft, in der Menschen wie Iris Möbius den Unterschied machen – als Amtsinhaberin, als Nachbarin, als Gastgeberin. Wenn die Einnahmen aus den Parkgebühren in die Infrastruktur fließen, in gepflegte Wege und neue Angebote, dann ist sie eine der Menschen, die das mitverantwortet – und die selbst davon abhängt, dass dieser Ort gut aufgestellt bleibt.
Auf die Frage, was sie am Kap am meisten liebt, muss sie nicht lange überlegen. Es ist nicht die Aussicht, nicht die Leuchttürme, nicht die Hochsaison. Es ist der Moment, wenn im Frühherbst die großen Touristenmassen kleiner werden, die Luft schärfer wird und man wieder hört, was das Kap eigentlich ist: Wind. Meer. Stille.
WIR vom Kap – Die Menschen hinter dem Flächendenkmal Das Kap Arkona auf Rügen zieht jährlich rund 800.000 Besucher an. Die Leuchttürme, die Bunkeranlage, das Fischerdorf Vitt, der Peilturm – all das begeistert, beeindruckt, bleibt im Gedächtnis.
Doch wer steckt eigentlich dahinter?
In den Beiträgen „WIR vom Kap" stellen wir die Menschen vor, ohne die das Flächendenkmal Kap Arkona nicht das wäre, was es ist. Die Gesichter hinter den Kulissen – Menschen, die täglich dafür sorgen, dass ein Besuch am Kap zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.
Die Kap Arkona Card ist Ihr neuer, treuer Begleiter an einem der sonnenreichsten Orte Deutschlands.
Die App für Android und iOS ermöglicht Ihnen freien Eintritt in den Leuchtturm*, den Peilturm und das Bunker-Museum**. Zudem freuen sich lokale Partner mit persönlichen Rabatten auf Ihren Besuch.
Sie erhalten die Kap Arkona Card vor Ort in der Tourist-Information***, sowie bei vielen Ferienwohnungen und Unterkünften, aber auch schnell und unkompliziert online.
* geöffnet April bis Oktober
** Zugang über Drehsperre 10-15 Uhr
*** saisonale Öffnungszeiten | Info 038391-13037
